Ausbau Kreisstraße 157 - Baumaßnahme gestartet

Ausbau K157

Schon seit einigen Wochen ist der neue Verlauf der Kreisstraße 157 in Dörpen-Haar mit der Direktanbindung an die B401 in der Örtlichkeit aufgrund entsprechender Markierungen erkennbar. Seit einigen Tagen ist nun auch endlich konkrete Bautätigkeit im Bereich der Neubautrasse deutlich sichtbar. Der Oberboden im zukünftigen neuen Straßenverlauf wurde bereits abgetragen und eine Schotterschicht als Straßenunterbau wieder eingebaut.  Der Baubeginn hat sich gegenüber den anfänglichen Aussagen des Landkreises als Straßenbaulastträger zwar ein wenig verzögert. Aus dem Kreishaus wird uns jedoch auf Anfrage versichert, dass die Baumaßnahme voll im Plan sei und das Ziel, den Bau bis zum Jahresende 2017 abzuschließen, nicht gefährdet sei. Deutlich begünstigt wird die Einhaltung des Zeitplans dadurch, dass auf eine zunächst vorgesehene Umlegung einer Wasserversorgungsleitung für Nordland Papier im Bereich der Ortsdurchfahrt Neudörpen verzichtet werden kann. Von der Gemeinde Dörpen veranlasste Aufsuchungsgrabungen haben ergeben, dass die Leitung deutlich tiefer und weiter weg vom Straßenkörper verläuft, als dies die vorhandenen Pläne ausgewiesen haben. Da aufgrund dieser neuen Erkenntnis die Gefahr nicht mehr gesehen wird, dass ein durch Straßenbauarbeiten verursachter Leitungsbruch die Prozesswasserversorgung von Nordland für längere Zeit unterbrechen könnte, ist die Verlegung nicht mehr erforderlich. Das erspart Zeit und in erheblichem Umfang auch Kosten. 

Nach Darstellung des Landkreises soll in Kürze abschnittsweise auch mit der Verbreiterung der Bestandstrasse und dem Bau des neuen Radweges begonnen werden. Zwangsläufig wird es dann auch zu vorübergehenden verkehrlichen Einschränkungen kommen. Durch möglichst geschickte Abschnittsbildungen will der Landkreis zusammen mit der Baufirma diese so gering wie möglich halten. Die entsprechenden Umleitungen werden rechtzeitig bekanntgegeben. Für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten insbesondere für die Anwohner bitten wir um Verständnis.

Bei allen vorübergehenden Belastungen sehen wir im Vordergrund aber sehr eindeutig die mit dieser lange ersehnten Baumaßnahme verfolgten Ziele. Neudörpen erhält wieder eine ansehnliche und leistungsfähige Ortsdurchfahrt. Der Schluss der noch vorhandenen Radewegelücken wird die Verkehrssicherheit für Radfahrer deutlich erhöhen und nicht zuletzt wird für das Güterverkehrszentrum Emsland die so wichtige schwerlasttaugliche direkte Ostanbindung an die B401 realisiert. Nur selten sind mit einer Baumaßnahme so viele Vorteile verbunden. Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Dörpen, obwohl es sich hier um eine Kreisstraße handelt, in erheblichem Umfang mitgewirkt, dieses Projekt umsetzbar zu machen. Dem Landkreis sind wir sehr dankbar, dass er dieses Vorhaben angepackt hat und dass man doch sehr weitreichend auf die Wünsche der Gemeinde eingegangen ist.